Logbucheintrag 21.03.2026 – Der erste Tag
Es ist der 12.03.2026 und mein Herz klopft ziemlich stark. Eigentlich weiß ich gar nicht so genau, warum. Ist es die Aufregung vor dem Beginn meiner Reise oder einfach das Gefühl, jetzt endlich loszuwollen und nicht wieder zurück in den sicheren Hafen von Flensburg zu gehen?
Viel zu lange bin ich nun schon hier gewesen. Viel länger als gedacht und geplant. Viele unvorhergesehene Dinge haben mich aufgehalten, besonders das Wetter. So bin ich doch ein „Schönwettersegler“ und möchte dem auch treu bleiben.
Wie wird es wohl sein da draußen? Ohne Hafen, ohne Steg, ohne diesen Schutz – einfach nur vor Anker liegen. Vertrauen in mein Boot, den Anker und die Wahl des richtigen Übernachtungsplatzes. Als „Rookie“, als Anfänger, habe ich noch keine wirklichen Erfahrungen mit all dem. Klar, ich war vorher schon ein paar Tage draußen und habe geankert. Ich musste ja mein Equipment testen und schauen, was ich eventuell noch benötige.
Ich starte die Maschine, löse die Leinen und lege den Rückwärtsgang ein. Es geht endlich los.
“immer eine Handbreit wasser unterm Kiel”
Mein erstes Ziel sind die Ochseninseln – eine kleine Gruppe aus zwei Inseln an der Küste vor Dänemark. Dort war ich bereits und kenne die Stelle ein wenig. Für den Anfang und die erste Nacht dachte ich, kann es nicht schaden und gibt etwas Sicherheit.
Es sind etwa fünf Seemeilen und ich segle ganz gemütlich. Der Wind ist mir gut gesonnen und so komme ich schnell voran, ohne viel Gekreuze. Nach etwas mehr als einer Stunde bin ich da. Das Ankern klappt schon ganz gut, nur mit der Anzeige der Wassertiefe auf meinem Plotter habe ich so meine Probleme. Sie stimmt überhaupt nicht und ich gerate fast in eine Untiefe. Aber ich nehme alles positiv und speichere es als Erfahrung und Lernen ab.
Florian, mein Stegnachbar, wollte auch noch kommen, da er am nächsten Tag weiter verabredet war. Ich wollte mich dranhängen, um weiter aus der Förde zu kommen. Die erste Nacht war super ruhig und ich habe gut geschlafen.
Am nächsten Morgen wollten wir früh los, nur leider war Nebel aufgezogen und die Sicht war fast bei null. Das Wetter sollte aber besser werden und so sind wir trotzdem früh gestartet. Es war spannend, im Nebel zu segeln, aber mein Navigationsgerät zeigte mir den richtigen Weg. Schon nach einer Stunde war der Nebel verschwunden und die Sonne kam hervor.
Die Fahrt ging weiter nach Egernsund, nur ein paar Seemeilen entfernt, in eine kleine Bucht. Das Wasser soll dort nicht besonders tief sein – nur ein paar Meter laut Anzeige. Das Wetter wurde immer schöner und ich war schon sehr gespannt. Ich musste einen großen Bogen fahren, um nicht in eine Untiefe zu geraten. Als ich den Anker warf, zeigte mein Tiefenmesser nur zwei Meter an. Mein Tiefgang liegt bei einem Meter sechzig, also schon recht knapp.
Der Tag war entspannt und die Sonne angenehm warm. Bleiben wollte ich hier allerdings nicht, da überall Seegras war – kein guter Ankergrund. Der Anker hält dort schlecht und ich wollte das Seegras auch nicht beschädigen.
Also Anker auf und weiter zu meinem zweiten Schlafplatz Richtung Bockholm. Ich hatte mir die Bucht ausgesucht, weil sie gut lag und der Wind anlandig angesagt war.
Die Fahrt dauerte etwa zwei Stunden und als der Anker fiel, begann es bereits zu dämmern. Ich lag auf acht Metern Tiefe und gab etwas mehr Kette, da mehr Wind angekündigt war.
Auch meine zweite Nacht war ruhig und entspannt.
Ich hoffe, dir hat der Beginn meines neuen Abenteuers bisher gefallen. Die Bilder zeigen die Aufzeichnung meines Trackers von Trackiwi (Du sparst 10% mit dem Gutscheincode SAVI”. Ich werde hier und auch in den kommenden Logbucheinträgen weitere Eindrücke teilen und auch Links zu meinen Routen veröffentlichen.
Ich teste den Tracker aktuell auf meinem Boot, auch wenn er eigentlich eher für ein Wohnmobil gedacht ist. Umso mehr freue ich mich, dass ich ihn habe und dich so an meinen Orten und Strecken teilhaben lassen kann.
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Wow das hat schon was, toller Bericht.Kühne Entschlossenheit und eine riesen Portion Mut gehört da dazu, Theorie und Schein alleine genügt nicht.Ich finde deine Reise sehr spannend .Bist schon ein richtiger Seebär.👍😊
Vielen Dank für deine Worte. 🙂
Meist lernt man nur durch das machen.